Das Derdinger Horn

Stille Landschaften sind selten geworden. Hier ist noch eine. Die Ausblicke vom Derdinger Horn in das Bernhardsweiher Tal und zum Stromberg oder auf Oberderdingen und in den Kraichgau gehören zu den schönsten, die dieser Naturraum zu bieten hat.

Über dem Tal der Kraich und des Bernhardsbaches überrascht der Höhenzug des Derdinger Horns in einer Landschaft der sanften Hügel. von 200 auf 320 Meter geht es hinauf, ab nie auf steilen Wegen. Unten befinden sich Felder und Obstbaumwiesen, an den oberen Hängen Wein und die Hochfläche ist bewaldet. Wie eine Stufe erhebt sich dieser Berg aus seinem Vorland. Hier "am Horn" handelt es sich um die erste Stufe aus der Keuperzeit. Sie besteht aus dem Gipskeuper am Hang und dem harten Schilfsandstein obenauf.

In den beiden Aufschlüssen oder geologischen Fenstern am Derdingern Horn, so nennt man Einblicke in das Innere der Erdoberfläche, sieht man genau die Grenzzone zwischen diesen beiden Schichten. Der harte und hier helle Schilfsandstein liegt auf den lockeren, verschieden gefärbten Mergelbänken.

In den Tälern auf beiden Seiten des Derdinger Horns erzwingen Kaltluftströme und Talnebel einen Wechsel zu Wiesen, Feldern und Obstbäumen. Diese Vielfalt macht die Landschaft zu allen Jahreszeiten attraktiv, am schönsten ist sie aber während der Baumblüte oder an einem Maimorgen, wenn das frische Grün im Bernhardsweiher Tal geradezu überwältigend wirkt.

Rund um das Derdinger Horn sind schöne Wege zum spazierengehen und wandern zu finden. Hier finden Sie einen Wandervorschlag.

Hier finden Sie das Derdinger Horn

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