| Klosterkirche Lobenfeld |
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Um das Jahr 1145 haben Augustiner Chorherren aus Frankenthal/Pfalz das Kloster Lobenfeld gegründet. Die Ostteile (Chor und Querhäuser) wurden im romanischen Baustil bis 1180/90 errichtet. Das geplante, dreischiffige Langhaus wurde nicht ausgeführt und erst nach 1300 wurde das schlichte einschiffige Langhaus gebaut. Noch vor 1223 wurde Lobenfeld ein Frauenkloster. Die Ordenszugehörigkeit der Klosterfrauen hat mehrfach gewechselt (Augustiner-Chorfrauen, Zisterzienserinnen, Benediktinerinnen). Als Folge der Reformation in der Kurpfalz wurde Lobenfeld - wie alle Klöster der Kurpfalz - um 1560 aufgehoben und das Kloster stand lange Zeit ungenutzt. Die Klostergebäude standen danach den Jesuiten von 1629-1648 und englischen Sabbatariern von 1664-1669 zur Verfügung. Seit 1833 sind mennoitische Familien als Pächter der Klostergüter nachweisbar. 1773 wurde die noch heute erhaltene Orgel von Johann Heinrich Dickel gebaut. Im Jahr 1808 wurde das Langhaus eigentumsrechtlich und durch den Einbau einer Wand abgetrennt und vom Klostergut landwirtschaftlich genutzt (Schafstall, Heuschober, Tabaktrockenraum). Für die evangelische Gemeinde wurde eine Tür in den Chorraum gebrochen. Das Langhaus konnte erst 1984 mit dem romanischen Kirchenteil wieder eigentumsrechtlich vereinigt werden und wurde 1997 - nach 2-jähriger Umbauzeit und Entfernung der Trennwald zwischen dem romanischen Kirchenteil und dem Langhaus - wieder in den kirchlichen Dienst übernommen. 2007/2008 wurden die romanischen Teile der Klosterkirche (Chor, Vierung, Querflügel) renoviert. Hier finden Sie die Klosterkirche Lobenfeld
Weiterführende Links/Quellen
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