| Graf Eberstein Schloss in Gochsheim |
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Das Graf-Eberstein-Schloss in Kraichtal-Gochsheim geht auf eine mittelalterliche Burg zurück und war einer der Hauptsitze der Grafen von Eberstein. Diese gründeten Mitte des 13. Jahrhunderts in Anlehnung an ihre Burg auf dem vom Kraichbach umflossenen Bergsporn eine Stadt, die 1278 als "Oppidum" (Stadt) genannt wird. Die Burg selbst erscheint erstmals 1281. An Stelle der älteren Hinteren Burg erbauten die Grafen von Eberstein zwischen 1521 und 1566 eine große, einheitliche Renaissanceanlage. Sie bestand aus Hinterschloß, Vorderschloß und dazwischen einem geräumigen, mit Säulengängen umgebenen, annährend rechteckigen Hof. Erhalten ist heute nur noch das Vorderer Schloß. Nach dem frühen Tode Casimirs von Eberstein 1660, der keine männlichen Nachkommen hinterließ, kam der Ebersteinsche Besitz über seine Tochter Albertina Sophie Esther, die mit Friedrich-August von Württemberg-Neuenstadt verheiratet war, an Württemberg. Bei der Verwüstung der Stadt 1689 im Pfälzer Erbfolgekrieg durch die Franzosen sowie bei einem Stadtbrand 1739 wurde das Schloss jeweils beschädigt. 1806 fiel Gochsheim dan das neugegründete Großherzogtum Baden; das Schloß stand damals leer. 1828/29 wurde das größere Hintere Schloss abgebrochen, das verbliebene Vordere Schloss gelangte in den Besitz der Stadt und wurde zeitweise als Schule genutzt und nach dem Bau einer neuen Schule 1905 in seine heutig Gestalt umgebaut. Heute dienen die stilvollen Innenräume als Museum und Schauplatz festlicher Veranstaltungen. Die Kraichgaubibiliothek des Heimatvereins Kraichgau ist ebenfalls im Schloß Gochsheim untergebracht. Hier finden Sie das Graf Eberstein Schloss in Gochsheim
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