| Besenwirtschaften im Kraichgau |
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Besenwirtschaften, auch mancherorts Straußenwirtschaft, oder einfach "Besen" genannt, findet man im Kraichgau in vielen Gemeinden. Eine Besenwirtschaft ist grundsätzlich mit dem Ausschank von selbsterzeugten Wein durch eine Winzer in dessen Räumlichkeiten oder Weinkeller verbunden. Der Urheber der heutigen Besenwirtschaften war Karl der Große. Er war es, der in der Landgüterverordnung den Weinbauern erlaubte, einen Teil ihres eigenen Weines auszuschenken und einfache Speise zu verkaufen. Durch einen ausgehängten Kranz aus Reisig oder Efeu mußten diese sog. Kranzwirtschaften kenntlich gemacht werden. Mittlerweile ist der Kranz einem anderem Symbol gewichen; dem Reisigbesen. Hängt dieser vor der Türe der Besenwirschaft signalisiert dieser: Der "Besen" ist geöffnet. Besenwirtschaften dürfen ohne Konzession betrieben werden und haben maximal 16 Wochen im Jahr geöffnet. Die Winzer sind verpflichtet, den Betrieb mindestens zwei Wochen vor Öffnung anzuzeigen. Teilweise besitzen die Winzer Gaststättenkonzessionen und haben Ihre Wirtschaft ganzjährig geöffnet. Was macht eine Besenwirtschaft nun aus? Man sitzt in gemütlichen Winzerstuben, Scheunen, rustikalen Gasträumen, in Innenhöfen oder zwischen Rebstöcken, geniesst gute Hausmannskost aus der Region, und natürlich die guten Weine des jeweiligen Winzers. Das Ganze zu erschwinglichen Preisen und in entspannter Atmosphäre. Karte der Besenwirtschaften im Kraichgau und UmgebungListe der Besenwirtschaften im KraichgauWeiterführende Links/Quellen |




